Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Schreiben eines Samriten zu Naplusa an den französischen Konsul, Herrn Corancés den Ältern, zu Aleppo
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 209 (sequence 13)
- Language
- German
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209 27) Unser Volk hatte sich ehemals IN Aegypten» zu Damast, Gaza, Ascalon und Casarea ansqebreittt; all-in vor 600 Jahren wurde dass be von den Franken aus Ae« gypten binweggeführt und befindet sich heutiges Tages in dem Lande der erstern. Ließ ist die Ursache, daß unter Volk nicht mehr so zahlreich ist. Tie Wanderungen, wel« che nach dem Willen Gottes in du vorigen Jahrhunderten statt gefunden, haben dies« Verminderung veranlaßt. 28) Unsere Gebrauche sind die Beobachtung der Ge« hole für die Sabbath. und Festtag«; b,< Befolgung brr Graden, welche in Hinsicht der Eben erlaubt oder untersagt sind; das Gebet, so wie es von Gott und von un« fern Priestern aus dem Geschlechte Aarons, an der.Stelle der täglichen Opfer, die seit der Zerstörung der mosaischen Elistöhükle abgeschaft sind, verordnet worden ist. Seit dieser Zeit wurden Gebete für jeden Tag abgefaßt, die mit beiandern Ceremonien verrichtet werden. Es giebt drei Gebete für den Eabbath, und jedes Fest hat seine eigenen, nämlich das Peßachfest; eine siebentägige Feier, an welchen ungesäuertes Drvd gegessen wird; die Wall« fahrt aus den Berg Gerisim, das Wochcnftst, welches während einiger Tage gefeiert wird, und sich mir einem ausgezeichneten Schlußftsie endigr, an dem man vor Gott erscheinen soll. Wir schlafen während dieses Tages nicht, und hören nicht auf das Gesetz zu lesen ui'b Kort zu loben, während des ganze» Tages und der Nacht.*) *) Hur fehlt wahrscheinlich etwas und ist wohl vom Bersöbnungskage die Nede. Daß dieSainarilrn diese» Tag heilig halten, läßt sich erwarren. ra sie roch ml? im IV. 2ahrg. 11. Bans P