Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Schreiben eines Samriten zu Naplusa an den französischen Konsul, Herrn Corancés den Ältern, zu Aleppo
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 202 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2304627-2304640-2304642-2307005--04309-2307348- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
2SL 5Pir verehren nur Gott den Ewigen, der weder Anfang f? roch Ende hat. Wir wissen, daß Gott es iß, der die Vögel, die Menschen, das Vieh und auch die Geister er. r schaffen hat. i.■ Gott sagt ferner im Gesetze: ״der Cwige 1 st e n e c Gott» ein Gott der Götter» rin Herr der Herren, derMachtige, derGroße, der Furcht, bare, welcher kein Ansehn der Person achtet, n v ch s i ch b e st e ch r n laßt." Gott sagt ferner vor dieser Lehre: ״Ein jeder Israelit soll das Gesetz Gottes zu allen Zeiten im Munde führen, wenn er in sei» Haus tritt, oderau fReisen ist, wenn er s'ch niederlegt und wenn er aufstehet; er soll eö an seine Hände, zwischen seine Augen und an die Thoren seines Hauses anhrften.״ Dieses Gesetz, von welchem hier geredet wird, besteht in der geheiligten Lehre: ״höre Israel! der E w! g» ist unser Gott, er ist einig״ u. s. w. Wie könnten wir, nach allen diesen Geboten, goldene Bilder in unfern Wohnungen verehren und die Anbetung Gottes durch die Verehrung einer Turteltaube oder eines andern von Menschenhänden verfertigten Thierbildes her. abwürdigen? Gott sagt ferner:״Du sollst den H e r r n d e 1» neu Gott ehrfürchten, ihm dienen, di6) an seine Verehrung halten und bei seinem Namen schwören." Wie sollten wir demnach Bilder u. s. w. anbeten und seiner Befehle vergessen? Es giebl noch meh׳