Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Schreiben eines Samriten zu Naplusa an den französischen Konsul, Herrn Corancés den Ältern, zu Aleppo
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 203 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2304627-2304640-2304642-2307005--04310-2307349- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
wt dergleichen Lehren. Gott ist unser Gott, und wir be« tei, .ihn an zu allen Zeiten.*) iz) Das Opfern der Lämmer und Schaafe ist der Grund uns res Gesetzes und die Epoche der von Moses errichteten Stiftshütte. In demselben befanden sich verschiedcne Altäre, ans welchen zu bescndern Zeiten geopfert wurde, und von denen einer für Drandopftr und der an« *) Im Talmud wird dieser Verehrung einer Taube von Seiten der Samariten, gleichwohl ausdrücklich erwähnt, und cs gehe auch aus folgenden Stellen der Schrift des Herrn Gregoire hervor, daß die deShal big «Beschuldigung ziemlich gegründet sei. ES scheint indes:, als ob die Samariten in später« Zeiten de» Widerspruch mit dem mosaischen Gesetze eingesehen, und die Taube nun nicht mehr in dem vormaligen Sinne verehren, sondern sie mehr als ein bloßes Symbol betracb-en. ״ Einer vom französischen Konsul zu St. Jean d'Acre im Jahr« 1808 nach Paris gesandten Nachricht zufolge, (f. IJisloire <l<’s sectes Religion?{•?, par Gregoii o, Tome Seconde, 2 13) bestndet sich auf dem Pulke, auf welchen die Samariten ihre heilige Schrift si.llen, allerdings dir Gestalt eines Vogels, welchen sie Achina nennen." (Sekte «S wohl nicht Schechina heißen sollen? —) ״ Nachdem der französische Konsul (stehe ebendaselbst: Seite 52r) die Beschuldigung in Ansehung der Anbetung der Taube untersucht hakte, ergab »S sich, daß solche bloß als ein Symbol, erinnernd an die dem Noa als Zeichen des Friedens gesandte Taube zu brtrachten sei."