Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Schreiben eines Samriten zu Naplusa an den französischen Konsul, Herrn Corancés den Ältern, zu Aleppo
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 201 (sequence 5)
- Language
- German
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kannten die Schrift als die alte Assyrische, die sich auf den steinermn Tafeln befunden halte. (?) Nie werden wir etwas darin verändern, so wie das Wort Gottes laut«: ״ihr sollt nichts Hinzuthun, noch davon abnehmen.״ 9) Es ist also kein wesentlicher Unterschied zwischen dem Eesetzbuche der Juden und dem unserigen; sie unterscheiden sich bloß in Ansehung der Schriftzeichen. 10) Dir Anbetung des goldenen Bildes einer Turteltaube ist der größte Ungehorsam gegen das Gesetz; den»» Gott sagt in den zehn Geboten:״Ich bin der Herr drin Gott, du sollst keinen andern Gott ne« benmir haben; mache dir kein Bildn iß noch irgend eine Gestalt von alle dem, was im Himmel und aufErdrn und imWasser ist: denn ich allein bin drin Gott, der Mächtige, d e r E i fr rv o l l e." Wie könnte man daher, bei einem solchen Verbote das Bild einer Taube verehren? 11) Wir beten keinen andern an als Gott allein, so wie es im Gesetze heißt: ״Du sollst den Herrn beinen Gott ehrfürchten." 12) Fern sei es demnach von uns, irgend einen Do« gel oder ein anderes Thier von Geld zu haben! Gott be« wahre uns dafür, gegen das Gesetz zu handeln. Gott hat gesagt: ״Du sollst dir keinen Gott machen, weder von Gold noch von Silber." Wie sollten wir also eine Taube oder rin anderes Thier auf irgend «ine Art anbeten, da cs uns von Gott selbst verboten ist?