Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Schreiben eines Samriten zu Naplusa an den französischen Konsul, Herrn Corancés den Ältern, zu Aleppo
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 4)
- Language
- German
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200 me , welche in der Anzahl von 70 Personen nach Aegyp. ten kamen und mit 600000 von da herausgingen, nach« dem Gott in Aegypten durch seinen Gesandten Wunder verrichtet, so wir nachher in der Wüst«, durch unfern Herrn Moses, Sohn Amram. Eie zogen hierauf in das Land Kanaan, in welchem wir uns noch befinden. Wir, ihre Nachkommen, die Ausgewanderten, sind vom Stamme Joseph, Sohn unseres Herrn Jakob, des Israeliten. 6) Der zwischen den Juden und uns stattfindende Unterschied besteht in Folgendem: Das Gesetzbuch ist ein und dasselbe, es enthalt bei uns so wie bei ihnen 61; Lehren, (preceptes). Nur durch das Gesetz der Rkini« g ung unterscheiden wir uns von ihnen, indem dasselbe von uns noch jetzt beobachtet wird, von ihnen hingegen nicht mehr befolgt werden kann, weil Jerusalem nicht mehr in ihrer Gewalt ist. 7) Ihr Gesetzbuch ist dem unserigen ganz gleich, vom Anfänge bis zu Ende; indeß ist die Aussprache bei ihnen anders als bei uns.*) 8) Die Sprache unsere- Gesetzbuchs ist die wahre Hebräische, diejenige, in welcher die von Gott dem Moses gegebenen zehn Gebote auf den Tafeln von E d e l st e i n e n medergeschrieben waren. Einige von Jerusalem zu uns ge« kommenen Rabbinen, welche unser Gesetzbuch sahen, er« *) Man vergleiche ten Aufsatz: ״lieber religiise Sekten" von Herrn P. Beer, im 4ten Hefte des ersten Jahrgangs der Sulamith, ״Samarien^ Seite 28! und 282. D. H.