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Sulamith · 1812-01-01 · Heft 2 · p. Seite 147

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
4 (1812)
Issue
Heft 2
Article
Lob der Gottheit
Date
1812-01-01
Page
Seite 147 (sequence 3)
Language
German
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147 der du der unendlichen Welt gränzenlose Regionen mit einem Worte auüdehntest. Jeder neue Morgen, dm der geflügelte Cherub über die erglühende Welt herbei« führt, weckt zum neuen Lobe deine zahllosen Diener; feier«!ich rauscht dann der erwachenden Schöpfung Hymnenton im Himmel und auf Erden» von Engeln angesiimmt und von Sterblichen. Feierlich rauschen auch deines Lobes Stemmen, wenn der holde Tag wieder von dannen schei« det, und das Dunkel der Nacht allmählig in seiner vorge» zeichneten Bahn sich nähert; da dann jedes Volk dich dan« kmd verherrlicht, und jede Sprache deine gütige Allmacht preiset. Z- E r i st s, der die Himmelswölbung so meisterhaft aus. spannte; der mit einer Spanne ihre weit geebneten Fla« chen maß, bis dahin, wo dieselben sich sanftsenkend an der Erde Rand anschließen. Er formte auch den Erd« kreis um und um, und gründete ihn auf unerschütterli« chen Säulen, die er aus dem Nichts gehauen. Mit einem Winke rollt« er den flammenden Tag und die düstre Nacht in ihre Bahn; ritzte dann das Meer auf, und trieb mit seinem Machtgebot die stürmenden Wellen dahin, wo sie nun von Candufern eingeengt, bald auf« einandergethürmt in den Himmelsgegenden brausen, bald zerfließend wieder in Abgründe versinken. Auf sein schö« pferisches Wort regte sich das erste Leben, mächtig im Echooße der Erde, und Fische, Vögel und Eeeungeheuer entbrütettn sich dem feuchten Schlamme; auch zahllose L 5»

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