Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Lob der Gottheit
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 146 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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־— 46! die am Tage der Schlacht, mit blinkenden Sperren durch, einander geworfen, die schauerlichen Gefilde durchsausen — zagend erbebt vor deinem Drohen das ganze Himmelsge« wölbe; die Erde zerschellt, und im tumultuarischen Laufe drangen sich des Meeres Finthen — zagend betet dein erwähltes Volk dich täglich an, mächtig erschauernd beim Betrachten deines unerforsehlichen Seyns — Zagend wird die Gefammtmenschheit an jenem Tage die Knice 'vor dir beugen, wenn du einst als König der Könige mächtig über die wankcndeErde rinherschreiten wirst.- Alibarmherziger! Allgnädiger! wie strömt dein Herr, liches Lob von Welt zu Welt: wie mächtig rauscht durch aller Zeiten Lauf deiner Frommen Jubelgesang! — Dort auf jenen glän;enden Regionen, wo du in All größt prangend und mit Allmacht umgürtet, die Großen und Mächtigen richtest; dort ist cs der Seelen höchste Wollust dich zu loben; dort wird im Kreise rollender Sphären unaufhörlich deine Heiligkeit gepriesen. Mächtig erbrausen auch hieniedcn von deinem Lobe die stürmenden Wellen, wenn sie lautbrüllend von der unübersteiglichen Sandlinie zurückweichen, die dein Machtwort ihrem kühnen Drängen vorgezogen. Zitternd erblickt die gluthschwangcre Wolke den geheiligten Seraph, wie er sein Antlit; vor deinem Throne in Angst verhüllt» und — in furchtbarer Donnerstimme entrollt ihr der Preis deiner Allmacht. AuS jedem Winkel der Schöpfung steigen Jubellieder dir empor, dir.