Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Lob der Gottheit
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 148 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2304627-2304640-2304642-2307001--04248-2307294- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
־ 148 Thiere ging«« aus dem Erdenstaub hervor, um ihres Daseins sich zu freuen, um zwischen Hügeln, die seine väterliche Hand mit lieblichen Gewächsen so reizend ge« schmückt, einer beglückenden Fülle zu genießen. Eo voll« endete er die Einrichtung der Erde bis zu ihren äußersten Gränzen hin; und nun begann der Jahreszeiten wunder« voller Kreislauf üicr die neugeschaffene Welt sich im lieblichen Wechsel zu drehen. — O dreimal glücklich die, die zu ihm allein nur hoffen, die mit kindlichem Zutrauen ihr Geschick nur ihm überlassen; er wird ihre mächtige Stütze sein in unglücksvollenZeiten. Auch glücklich die, die mit aufrichtiger Reue sichzu ihm bekehren; Verzeihung wartet ihrer vor seinem gnadenreichen Throne. In der Unschuldigen Zahl ausgenommen, werden sie an jenem ver« hängnißvollen Tage geschützt in seinem Schatten ruhen, wenn er der Erden Völker richten, und unter dem Zu« jauchzen der entferntesten Küsten sein unwandelbaresReich hienieden stiften wird. 4- Er ists, der von jenem erhabenen Himmelssitze jedes Herz hieniel. n durchschaut; der mit Gerechtigkeit das Weltverhängniß lenkend, alles Kommende im voraus genau bestimmt. Mit seiner Linken senkte er den Erdball auf den sprudelnden Wassergrund, während seine Rechte jene blauen Fernen ausspannte, wo nun sein Feuerthron in Lichtfiuthen schwebt, und von wo aus Leben sich in alle Pulse der gränzenlvsen Schöpfung ergießt. Huldvoll ver« nimmt er von jenen Elukhöhen das Gebet seines Volkes,