Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachricht aus Berlin
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 69 (sequence 4)
- Language
- German
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sche Vorlesung« n aus der Gesetzrolle, (wie gewöhn,!ich, aber im portugiesischen Dialekte und ohne Aufrufen der Namen zur Tora, welches durch Karten ersetzt wird, auf denen z. B. ^21׳׳ geschrieben sieht, und die den Er. wählten früher übergeben werden,); 16) ein deutsches Gebet für den König, und 17) Schlußgrsang, (deutsch, verfaßt von Herrn Kley, nach dem hebräischen: A d 0 n O l a m,) welcher also lautet: Des Weltalls Herr! du hast regiert. Eh' noch geschaffen war ein Wesen; Durch deinen Wink ward All s dann vollführt. Gehuldigt du — als Herrscher anerkannt; Und wird auch alles Ird'sche einst vergehen. Du thronest, Ehrfurchtbarer! dann allein. Du warst — du bist — und du wirst ewig sein In deiner Majestät, in deinem iichlgewandc. — Du bist der Einzige, und nichts dir gleich — Kein Zweiter ist, der dir zur Seite stände — Du bist vH»' Anfang — bist ohn' Ende — Dein ist die Macht — dein ist das Reich — Du bist mein Gott — du bist Erlöser mir — jebend'ger, mächk'ger Fels in Nvth und Wehe — Du bist mein Hort, mein Schutzpanier! Des Heiles Kelch, sobald ich zu dir flehe. In deine Hand ich meinen Geist befehle, — Ich mag nun schlafen — mag nun wachen; Die Körper »Hüll' ist dein, wie meine Seele. Mit mir ist Gort — nichts kann mich fürchten machen. Ein dreistimmiger, herzerhebender Gesang, von den Herren Hans Beer, Vleichröder und Lasal vor» trefflich ausgeführt, beschloß msbesondere am Sabbarh den isim Julius, den Gottesdienst.