Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachricht aus Berlin
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 68 (sequence 3)
- Language
- German
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68 meinenden Absichten des rastlos thätigen Herrn Jacob« son's, welcher übrigens bis jetzt dir Kosten dieser neuen Einrichtung allein tragt. Der Doktor der Philosophie und Echulvorstcher, Herr M. H. Bock, tragt besonders zur Beförderung ttcfcc Einrichtung bei, indem er die Israeli« tischen Zöglinge und Schüler seines Instituts, obgleich sie auch in seinem Hause den Gottesdienst mit Gesängen von einem Positiv begleitet, verrichten könnten, alle Sabbath in der obgedachten Synagoge im Chor singen laßt und mehrere angemessene Gebete zu dem Ende besorgt, welche von dem Herrn Professor Zelter in Musik gesetzt wer« den. ״) Die Ordnung dieses Gottesdienstes ist für den Sabbath wie folgt festgesetzt: 1) Der Vorbeter beginnt mit dem Theil des Gebets, Ma Tvbu, als: Wir betreten deinHaus u. f.w., in deutscher Sprache, dann folgen: 2) ״Gesang für den Sabbath"; g) (vom Vorbeter) die Gebete E l o h a j und V i h i r a z o n, bei« de in deutscher Sprache; 4) das Gebet: Baruch S ch e a m a r; 5) Psalm 92. als: MismorSchir; 6) Psalm 145, als: Tehila, sammrlich in hebräischer Sprache; 7) N1 schmas, in deutscher Sprache; 8) Jischtabach; 9) das Kadischgebrt; rc>)Bar« chu bis Ende Birchas Schewa, und n) das wie« derholte Kadischgebrt, sämmtlich in hebräischer Spra« che; 12) ein Gesang nach einem Psalmlied, in drut« scher Sprache; iz) emedeutsche Rede; 14) Beschluß des deutschen Gesangs für den Sabbath; 15) hebräi« *) Auch Herr Kley, Mitherausgeber der Erbauungen, hat j» diesem Zwecke bereits Mckvolle Gesänge verfertigt,