Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachricht aus Berlin
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 70 (sequence 5)
- Language
- German
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70 R S. Der obgrdachte würdig« und «ohlthätige Herr J.H. Beer har nunmehr in seinem Haust einen Saal zu diesem Gottesdienste emrichten lassen, indem der Saal des Herrn Jacobson nicht mehr geräumig genug ist, um die Zahl der Anwesenden ju fassen, welche sich an manchem Eabbath über vier hundert beläuft. Möge nun auch dir Berliner Israelitische Gemeinde, als solche, für eine angemessene Ordnung in der großen Haupt. Synagoge und in den vielen kleinen Synagogen, nöthige Sorge tragen und die Einrichtung der Synagoge zu Deßau derselben zuvörderst hierin als Muster bienen! Human« Resolution. Als «in neuer Beleg des vortrefflichen Geistes und der liberalen Verfassung in den König!. Preuß. Staaten, diene folgtnder Bescheid des menschenfreundlichen Herrn Staats« kanzlers, Fürsten von Hardenberg, Durchlaucht: An de« Banquier, Herr« Jacob tevy in Berlin. ״Auf Ihre Vorstellung vom 9. d. M. erwiedcre ich Ihnen unter Remission der Beilage: daß Ihr Sohn, da er erst 17 Jahr alt wird, um so weniger verpflichtet ist, in den activrn Militair-Dienst zu treten, als er bereits dm Feldzug des JahrS izsZ im Leibhufaren-Regimente mitge« macht hat. Seine Anstellung bei dem Kriegs-Kommissariat hat daher gar kein Bedenken, und da er im Kriege wider Frankreich gedient hat, so ist mit Bezug auf die allgemeine Kvnigl. Zusicherung, nach welcher sämmtkiche Freiwillige ohne Rücksicht auf ihr Glaubensbekenntniß einen Anspruch auf die Anstellung im Dienste des Staats haben, insofern