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Sulamith · 1812-01-01 · Heft 2 · p. Seite 24

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
4 (1812)
Issue
Heft 2
Article
Bruchstück aus dem noch ungedruckten Werke " Selima's Stunden der Andacht und der Weihe für gebildete Israelitische Frauen und Mädchen"
Date
1812-01-01
Page
Seite 24 (sequence 17)
Language
German
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-4 und Frücht« und Blumen und Kräuter zu ergründen und über den gar mannichfaltigrn Nutzen derselben nachzudenken. Was Eine Gattung von der andern, Eine Art von der an« der» auszeichnet und unterscheidet, merkte er sich wohl dem Wesen und der Form nach. Ihm blieben die Natur und die Lebensweise der verschiedenartigsten, im Garten sich aufhaltenden Thiere nicht unbekannt, und öfters stand er bewundernd und staunend ob dem Dasein dieser Wesen alle, und über die Wunder, die sich hier vor seinem Auge und feinem Geiste enthülleten, über dir Brunnen und Seen» die sich hier fanden; bewundernd und staunend über die genaue und pünktliche Ordnung, die in allen Theilen des Gar« trns und in der ganzen Verwaltung desselben herrschte. Cr fchauete sich überall um, um des Gartens glück« lichen Besitzer zu erspähen, auf dessen Geheiß dieses wunder« volle Gebilde voller Ordnung und Plan entstanden ist. In« drß machte seine Vernunft bald den Schluß, daß diese gar wunderbar und schön gefügten Dinge einen sehr wei« fen Urheber haben müßten, der allein würdig sei, des Gar« tens Eigenthümer zu sein: er müsse entweder in dem Garten selbst, oder in der Nähe desselben seinen Aufenthalt haben. Urber alles dieses erstreckte sich seine Wißbegierde und täglich durchwandelte er des Gartens ausgedehnten Raum, um den Schöpfer aller dieser Schönheiten aus« findig zu machen, und an Kenntnissen bereichert, schlug sein Her; immer lauter dem entgegen, den er bis jetzt nur noch ahnete, aber noch nicht gefunden hatte. Mitt«!erweile labte er sich, mäßig und genügsam, an des Gar. trns herrliche» Frucht und an dem erquickenden Trank,

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