Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rabbi Elias Levita, größter hebräischer Grammatiker und Literator des sechzehnten Jahrhunderts
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 364 (sequence 4)
- Language
- German
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scheusten indischen Familien betrachtet, und gleich den Fanu» licnAskarrlla, Pessata, Dc Rossi( Kimch ia, Korkassa u. s. w. geachtet werden. Italien, das damals der vorzüglichste Sitz der Künste und Wissenschaften in Clirvpa war, wo selbst auch die Geistlichkeit — von dem Beispiele philosophischer und ge» schmachvoller Papste angcfcuert — alle Zweige des mensch. lichcn Wissens mit Geschmack und Gründlichkeit betrieb, Italien zog auch die Aufmerksamkeit unseres berühmten Grammatikers auf sich. Gr ging nach Padua, woselbst <r dann viele Jahre mit seiner Familie lebte, und mehrere Personen der hohen Geistlichkeit in der hebräischen Sprache und Literatur unterrichtete. Der Krieg, welcher im Jahre 1509 »!Italien wüthete, «ras die Stadt Padua besonders hart. Dieselbe wurde uach ihrer gewaltsame» Eroberung der Plünderung der Feinde preiägezeden. Rabbi Elias verließ sie nun, des größten Lhnls seines Vermögens beraubt, und ging nach Rom I, ailwo durch die Gunst verschiedener hoher geisili» chcn Personen, vorchglich aber durch die eines Kardinals Aegidius vom Augusiinerorden, seine Umstande sich bald wieder verbesserten. Er lebte daselbst arbeitsam und zufrieden bis zum Jahre 1527, wo ihn bei der in diesem Jahre erfolgten Plünderung der Stadt Rom, die Kriegs« geißcl zum zweiten Male, und zwar noch harter als vor« Urals zu Padua, traf. Er mußte nun, in größte Dürftigkeit versetz!' I, diese Stadt verlassen und ging nach Venedig. *j I'i■;ו■latio ad libniin Bachnr. **/ IV.<;Mio sccumla «ul Jibrum Masorct llarmnasoret.