Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rabbi Elias Levita, größter hebräischer Grammatiker und Literator des sechzehnten Jahrhunderts
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 365 (sequence 5)
- Language
- German
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36? Der Gelehrte Paulus F a g i u s Harke m Deutsch,!and «ine hebräisch« Duchoruckerei errichtet und berief un. fern Rabbi Elias zu sich, »in dieselbe zu d-rigiren. Dieser kam auch im Jahre 1;;o zu ihm; konnte aber, da er seit so vielen Jahren an den milden Himmel Italiens gewöhnt worden war, das rauhere deutsche Klima nicht mehr lange ertragen. Er kehrte daher bald wieder nach Venedig zurück', wo er dann im Jahre 1542 starb, noch, dem er ein Alter von mehr als 8° Jahren erreicht hatte. Weder die dringenden Vorstellungen noch die glanzenden Ver. Heißungen vieler hohen Personen der katholischen Geistlich, keit, mit denen er fast immerwährend umging, hatten ihn bewegen können, den Glauben feiner Väter zu verlassen. Seine hinterlafsi'nen Werke sind sehr zahlreich, und werden noch heut zu Tage von jedem Kenner der hebräischen Literatur sehr geschätzt. Am bekanntesten unter ihnen ist die schön geordnete und auch faßlich vorgetragene hcbrai. sche Grammatik, welche den Titel B achur führt, und deren Namen der Verfasser selbst jetzt bei seinen Glaubens, genossa, führt; da ihn die Israeliten am gewöhnlichsten RabbiElias Bachur nennen. Salomo Löwisohn.