Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rabbi Elias Levita, größter hebräischer Grammatiker und Literator des sechzehnten Jahrhunderts
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 363 (sequence 3)
- Language
- German
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-Verödet lagen nun in Israel alle Wege der wah« reu Gelehrsamkeit; selbst die Liebe zur richtigen Kenntmß der heiligen Sprache und ihr r ehrwürdigen und nnerreichbaren Monumente clstarb fast ganz unter den Israeliten, indem die von Kommentaren vol!ge!.n'ropften po'n se!׳?» Rabbi« neu oft keinen einzigen Vers des hebräischen GrundtcxteS analytisch verstanden, ja sogar jeden Kenner desselben als einen Ketzer verdammten. Eo verschlimmert blieb die in« nere Lage Israels, b>S jener Wundermann auftrat, jener Weise, vom Schicksale dazu erkoren, der dichtesten Finster« niß das hellleuchtindsieLicht abjulrotzcn; bis Mendels« sohn kam» und die erstaunlichste Revolution, deren heil« same und glorreiche Folgen noch jetzt linübersehbar sind, im Innern der Israeliten hervorbrachte! — Im ersten Jahrhunderte jener düsteru Periode lebte unser Elias Levita, der mit seiner! geschätzten Echrif« ten viel zur Verbesserung des kritischen Studiums der hebräischen Sprache und Literatur beitrug; in seinem gan« zen Jahrhunderte aber ohne würdige Nachahmung irgend eines seiner Glaubensgenosse» blieb. Er wurde im Dorf« chenAisch, unweit Nürnberg, geboren'), daher er bei seinen Mitbrüdern gewöhnlich den Bemamcn Haaskenasi (der Deutsche,) führt; und nach des Abts Barrolocci") Zcugniß führen seine Abkömmlinge gleichfalls den Namen Tedesko in Nom, wo sie als Glieder einer der ange« C c 2 *) AUslodius Thesaurus clironologicus, p. 425. *ך Baiioh cd ßibliothteu raLbir.ica pal > 1, ad iiomcn