Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Linguistische Analekten
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 318 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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318 Vom ״״it'i'otfe 1נפל jst abgeleitet das Zeitwort *ננל um baö Ificftfe Herunter fallen vertrockneter Blätter und Früchte zu bezeichnen. D-r Unterschied zwischen נייח und פרח ist, daß ברח m!e dem weichen 2 fliehen, פרח mit dem hartem Z aber fliegen heißt. Daß Ereigniß im Hebräischen Unglück bedeute, darf uns nicht befremden, wenn wir bemerken, daß Vergnügen נהת (Ruhe), und glücklich leben שלה (untbätlg seyn) heißt. Diese Ausdrücke sind ganz dem Charakter der alten Völker, besonders der alten Süd- Asiaten, angemessen, welche ruhig im Schatten ihres Wcinstockes und Feigenbaumes zu liegen, für das größte Glück des Lebens hielten. Mit ganz entgegengesetzten Ausdrücken bemerken wir oft in den Sprachen der neuern, zur Betriebsamkeit mehr aufgelegten Völker den Begriff Glück bezeichnet. So bezeichnet j. B. der Engländer Glück mit dem Worte: Imp, welches eigentlich Ereigniß anzeigt, ein Giücklichcr heißt im Englischen happi, daS heißt: einer, dem sich etwas ereignet hat. Auch im Italienischen heißt e>u Glücklicher awenturato, welches Wort von avvunui-a (Ereigniß) abgeleitet ist; ein Unglücklicher hingegen ist bei den Italienern ein -.veuturst», das heißt, einer, dem sich nichts zugetragen hat. Die Zahl Sieben war bekanntlich bei den ältesten Völkern als eine heilige Zahl geachtet; vermuthlich weil der Sabäismus die Planeten, deren man damals sieben zählte, verehrte. Aber auch im Mosaischen Gesetze finden wir diese Zahl charakteristisch a»Sgezc>chnet,