Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Linguistische Analekten
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 317 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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chen ז , welches verachten heißt; aber nur im Innern ver« achten, ohne die Verachtung durch irgend eine bedeutende That zu äußern. 012 mit dem hartem ס hingegen, heißt mit Füßen treten, also die Verachtung auf eine nachdrück, liche Weise äußern, und ניץ mit dem noch härtern ץ bezeichnet Koth, das verächtlichste aller Dinge. — Co heißt 1" mit dem weichen r bloß fremd seyn, sich entfernt halten; סיר mit dem härtern ס aber heißt: sich entfernen, צור mit dem noch härtern צ heißt: sich nähern, um;u schaden. — So bezeichnet זהי־ mit dem weichen ז gewöhn« lieh nur den Glanz der flimmernden Sterne, נןהר mit dem Hal tern ס hingegen bezeichnet den klarscheincnden Mond, und der Radix צהר mit dem noch härtern צ bezeichnet die hellglänzendeste Periode des Sonnenlichts über dem Hort« zonte, nämlich den Mittag. — גדיה mit dem weichen ג he!ßt: auswandern, von einem Orte zum Andern über« gehen: — כדיה aber mit dem härtern 2 heißt: dahin schwinden, gänzlich aus der Welt vertilgt werden. — So auch heißt das Zeitwort גזז mit den weichen ז und ג ab« schecrcn, und wird nur von der Abschneidung solcher Ma« tericn gesagt, die sehr weich sind, als: Wolle, Haare u. d. gl.; קצץ mit den hartem ק צ aber heißt abpflücke» oder abbrcchcn, wird also nur bey härtern Dingen ge« braucht. (Ezckiäl »meine außerordentliche Leichtigkeit des Abpflückens zu bezeichnen, erlaubt sich einmal, die harte צ vom קצץ ■ערש in die weichere ס zu verwandeln, und sagt daher ׳קוסס statt יקוסס ויבש ואש פריה) יקוצץ)