Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Linguistische Analekten
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 316 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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$16 des erstem (abgeleitet von ישר ) wegen der graben Rich« tung der Augenwimpern beim offenen Blick (man vergl. Sprichwörter Salomons Kap. 5. V. 19.) und des zwei« tcn (abgeleitet von שטף ober שצף) wegen des Etrohm« ähnlichen Schießens des gierigen SehenS. — Iesaias dedient sich in einer seiner erhabensten Stellen auf eine ihm ganz eigene, originelle Weise des Zeitworts: חצה, statt des Zeitworts עד צואר יחצו; .ש^ף sagt er Kap. 30. V. 28., anstatt ישטוף עד צואר (man vergleiche ebenden« selben K- 8- V. 8-), weil die Strömung den besirömten Boden natürlich entzwei theilt. Es ist bekannt, daß die meisten witden Völker den Gebrauch haben, ihre im Kriege gefangenen Feinde selbst zu verzehren. Wollten wir nun annchmen, daß auch die Kananitischen Völker, bevor sie noch in einen Kulkurzn« siand getreten sind, diesem Wilbenschmalise nicht abge« neigt gewesen waren: so ließe sich der Ausdruck □להמנו דל כי (Mos. Buch 4. Kap. 14. V. 9.) sehr gut erklären. (?) Es scheint eine Eigenheit der hebräischen Sprache seyn, in verschwisterten Radices die obwaltende Verschieden« dcnheit der Bedeutung nach der Verschiedenheit verschwi« sierter Buchstaben, die nur der Leichtigkeit und Harte der Aussprache nach verschieden sind, zu rcgulircn, nämlich dadurch, daß in dem Radix von einer härter« Bedeutung «in härterer, in dem Radix aber von einer leichtern Be« dcnlung, ein leichterer Duchstab gesetzt wird, als z. B. von den in einer graduellen Harte auf cinaiil-cr folgenden Buchstaben צ׳ס׳ז finden wir den בוז שי׳ט mit dem wei« «׳