Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Gedichte
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 296 (sequence 3)
- Language
- German
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Und fern auf eines Berges Höhe, In eines Walds verschwiegner Nacht, Da ist cs, wo sein starres Wehe Au tiefem Sckchuerzenslaut erwacht. Doch horchend seinem Traucrliede Weiit über ihm des Mondes Licht, Und tausend Sternlein lächeln: Friede» Dem Herzen, das der Jammer bricht Versenkt in der Entsagung Schweigen, Zecht er dahin, bis plötzlich itzt Aus eines Baums vcrschlungnen Zweigen E!n Lichtstrahl ihm entgegen blitzt. Er stand vor einer Klansnerhütte, Und trat mit frommem Schauder ein. Der Klausner lag in ihrer Mitte, Erblichen, bei der Lampe Schein- ״Hiehcr hat dich ein Gott geleitet!" Ruft er gerührt, und alsobald Ist eine sie?.'-: Gruft bereitet, Des Greifes letzter Aufenthalt- T-ardello tritt an s ins Stelle > Als Klausner haust er manches Jahr; WaLsahreich strömt nach ftiner Zelle Des Volkes gläubig fromme Schaar. Verloren!!׳. der Schn sucht Träume, Em Bürger scheu, her bissrn Welt, Schwingt sich sei» Geist in Actlicreräumc, Wo Hoffnung Wort dem Glaub»» hall.