Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Nachrichten aus dem Königreiche Westphalen
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 191 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I§I pfänglich für dir «mpfangnen Wohlthaten, und eben so bereitwillig zur Derufstreue zu machen, als wir es selber sind, daß wir den Forderungen deS Vaterlandes mit Aufopferung dessen, was uns von Natur sehr lieb gcworden ist, und mit Hintansetzung unserer Bequemlichkeit, Genüge geleistet haben, und daß wir nach unfern Ein« sichten immer bedacht waren, für eine bessere Ordnung der Bildungsangelegenheiten Sorge zu tragen, weil wir da« durch vorzüglich den Wünschen unsers Wohltharers zu entsprechen, wie unser eigenes Heil zu befördern hoffen. Gewiß, ich sage es getrost, wir waren, wir sind, und wir werden immer von diesen Betrachtungen, von diesen Empfindungen beseelt seyn; wir wollen diese Herzenser« gießungcn immer und ununterbrochen das Zi.l unsers Etrebens seyn lasse», und mit der Fortdauer unserer selbst, wollen wir an Liebe und Treue gegen unfern König, unsere Mitbürger und die Landcsgesctze, zunehmen und an unserm innern Heil fortarbeiten. Wir dürfen uns jedoch, wenn wir aufrichtig seyn wollen, nicht verhehlen, daß an der Beförderung unsers innern Heils, die Art unserer Gottesverehrung großen Antheil hat, und daß wir nicht minder hieran, wie an unserer Ausbildung überhaupt, auf Verbesserung bedacht seyn müssen. Es kann uns bei einiger Betrachtung die Bemerkung nicht entgehen, daß gereinigte Begriffe von Gotteövereh« rung, ordnungsmäßige Einrichtung des Kultus, morali« sche Bildung der Jugend, und Anhänglichkeit zum Va«