Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Pestalozzi über Religion
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 176 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Mensch auf dem Thron hat, wie der Mensch in der Strohhütte, Gottes nöthig, und aufThronen und in sirohenen Hütten wird das Kind der Erden, das Got« tes vergißt, zum verlornen verworfnen Geschöpf der Erde. Er wird sich selber zur Last. Er wird sich selber zerstören. Unter Allem was athmet, wird kein Geschöpf sich selber zur Last. Unter Allem was lebet, zerstöret kein Ge« schöpf sich selbst seine Eingeweide: nur der Mensch, der Gottes vergißt, nur er wird sich selber zur Last, nur er zerstöret sich selber. Oder siehe dich um und forsche: Wo grämt sich ein Vieh auf den Tod? Wo wülhet ein Thier in sich selber, daß seine Säfte vertrocknen und sein Gehirn aufgelöser wird? Oder erschöpft sich auch ein Hund im Nachjagen der Wollust, daß er sich selber zur Last wird? Nur der Mensch, wenn er Gottes nicht achtet,;er« störet seine Eingeweide und reibet sich auf. Die Bande des Lebens sind Bande der Tugend, und ste zerreißen, wo der Mensch Gottes nicht achret. Siehe die Blüthc der goitesvergeßneu Jugend, die Stunde ihrer Schönheit gehet vorüber wie die Leuchte des Wetters; hell ist der Blitzglanz im Dunkeln des Wetters, aber schnell folget der Donner vom Hnnmeli und der tödrende Strahl, und der Früchte und Blüthen zcrschla« gendc Hagel — so zerschlagt die Gsttesverge>se!1he>t die Dlüthe der Jugend. Harm runzelt die Stirne der Jung«