Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 4 (1812)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Auszug aus der Rede des Herrn P. Beer
- Date
- 1812-01-01
- Page
- Seite 164 (sequence 8)
- Language
- German
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es bei diesen hier aufgezahlten, und mehreren zur Publi« cität nicht geeigneten Umständen, besonders wenn noch die natürliche Verschiedenheit der individuellen Rcceptivitat mit in Anschlag kömmt, nicht nur begreifbar, warum dieses Institut der überspannten Erwartung so manches weniger Einsichtsvollen nicht ganz entsprochen hat: sondern es ist vielmehr zu bewundern, und bloß der unablaßlichen Fürsorge unscrs gütigen Monarchen, und der thatigcn Mitwirkung der hohen Stelle zu verdanken, daß des Gu« ten, wovon die Thatsachcn uns so nahe vor Augen liegen, bis jetzt so viel ward. Wer vermag es in Abrede zu stellen, daß cs der ge« lehrten Männer mehrere giebt, deren Besitz unserer Nation zuin Ruhme gereicht, welche der: Grund zu ihrer Eelehr« samkeit in diesem Jnsiirute gelegt haben? Die. wenn sie nicht den ersten Impuls des Wissens hier bckomlnc», un« fehlbar sich unter dem große» Haufen der dem Handel Er« gebenen verloren, und so der Welt weniger genützt und den Ruhm der Nation weniger gehoben hatten. — Mannet, die es nicht,unter ihrer Würde halten, sich dieses, obgleich nur eleinentarischen Unterrichts, mit gerührten und dankbaren Herzen oft zu erinnern. — Aber in einer noch weit großem Anzahl sind jene, obgleich nicht Gelehrte von Profession, dennoch wissen« schaftliche, jetzt reiche, angesehene, rechtschaffene, und in allem Betrachte honorable Männer, sowohl in unserer Gemeinde, als in Wien, und selbst!m Auslande, die ihr Aufkommen, ihren Wohlstand und ihr Ansehen einzig den Kenntnissen, welche sie in dieser Schule zum Grunde ge«