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Sulamith · 1812-01-01 · Heft 1 · p. Seite 101

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
4 (1812)
Issue
Heft 1
Article
Schriften von und für Israeliten [Rezension]
Date
1812-01-01
Page
Seite 101 (sequence 8)
Language
German
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IOI F. Ist es erlaubt, einen Mord an sich selbst zu be» gehen? A. Nein. F. Warum nicht? A. Weil uns Gor: das Leben gegeben hat, so dür, fen wir es uns nicht ohne seinen Willen nehmen *). ׳) Ich werte euer Blut von euren eignen Personen for׳׳ dern. (.1 B. M- 9• 5 ) Leben und Tod, Segen und Fluch lege ich dir vor, wähle dir das Leben. (5 B. M. 30. 19.) F. Wie heißt das siebente Gebot 2 A. Du sollst nicht ehebrechen. F. Was verbietet dieses Gebot? A. Ehe zu brechen, d. h. man soll nicht untreu in der Ehe seyn, noch andere zur Untreue verführen. F. Was ist Ehe? A. Der gegenseitige Bund der Treue uud Liebe zwi. scheu Mann und Weib. F. Was heißt also ehebrechen? A. Die Pflichten treulos versäumen, die sich die Ehe» theile gegenseitig versprochen habe:!. F. Wie heißt das achte Gebot? A. Du sollst nicht stehlen. F. Was soll man nach diesem Gebot nicht thun? A. Wir sollen nicht stehlen, d. h. das Eigenthum anderer unrechtmäßig nehmen; es sey auf eine grobe oder auf eine feinere Weift. F. Wie begehet man einen groben Diebstahl? A. Wenn mau sich des Vermögens anderer gewalkthälig, öffentlich oder heimlich, bemächtigt.

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