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Sulamith · 1812-01-01 · Heft 1 · p. Seite 99

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
4 (1812)
Issue
Heft 1
Article
Schriften von und für Israeliten [Rezension]
Date
1812-01-01
Page
Seite 99 (sequence 6)
Language
German
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99 F. Was verbietet dieses Gebot? A. Den Namen Gottes durch Fluchen, Schworen, Lügen und Trüge» zu mißbrauchen. F. Wann ist es aber erlaubt, beim Namen Gottes zu schwören? A. Wenn wir von den Richtern dazu aufgefordert werden, und wir der Wahrheit dessen völlig gewiß sind, was wir beschwören. (2 B. M. 22, 10•) F. Wie heißt das vierte Gebot? A. Sechs Tage sollst du dein Werk verrichten, und den siebenten Tag als einen Ruhetag heiligen, und kein Handwerk an ihm verrichten, weder du noch deine Kinder, Knechte, Mägde und Viehe. F. Was gebietet dieses Gebot? A. Wir sollen nach sechs Tagen Arbeit den siebenten Tag feyern, d. h. uns aller Handthierungen an demselden enthalten. F. Was für Gutes verschafft uns diese Einrichtung? A. Zweierlei: erstlich, Ordnung und Fleiß in den wöchentlichen Geschäften; durch Arbeit sollen wir uns Ruhe verdienen; die Ruhe soll uns wieder zur Arbeit stärken. Zweitens, sollen wir diesen Tag der Ruhe zum Gottes» dienst anwcnden, sollen in (?) ihm über unfern Wandel und unsre Besserung Nachdenken. F. Wie heißt das fünfte Gebot? A. Du sollst Vater und Mutter ehren» auf daß du lange lebest. F. Was gebietet dieses Gebot? A. Wir sollen unsere Eltern ehre» F. Finde!! du dieses billig'

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