Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1811)
- Article
- Schriften von, für und über Israeliten [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 404 (sequence 8)
- Language
- German
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4°4 stand zu nehmt», die Juden den allgemeinen Landesqese« tzen zu unterwerfen. Auch glaube ich schwerlich daß eine Regierung darin Widerspruch finden würde, eü Ware denn von Seiten der schon bestehenden Tribunale, deren pecu» niärcs Interesse dabei geschmälert werden möchte, oder auch von Seiten der Gemeindevorsteher, die in ihrer Würde sich geschmeichelt fühlen» und in Ermangelung aller an« dcrn bürgerlichen Gewalt und Thätigkeit, den Einfluß bei ihren Glaubensgenossen und gewissermaßen das Ansehen einer, wenn auch nur im geringen Grade mächtigen Ma» gistratsperson zu erhalten wünschen.— Hiermit wäre der Punkt ihres Briefes in Beziehung auf Erbfolge, Testament rc. beantwortet, besonders wenn die Regierung noch obendrein, und fast möchte ich sagen zum Ueberflusse, sonstige freie Dispositionen, durch Der. träge, testamentarische Verfügungen u. s. w. einräumte, und dadurch also dem scrupulöscstcn Juden die Wahl gelassen wäre rc. 2) Die Geschichte und die tägliche Erfahrung, selbst in Ländern, wo man seit geraumer Zeit die Militär-Organisation in System gebracht hat, wo das Militär die größte Ehre und Distinktion genießt, ja, wo man sogar von dem Geist der an Sieg gewöhnten Nation sagen kann, daß ec militärisch sey, beweisen es zur Genüge,*) indem ) Die Rede war im Text: Von Abneigung gegen den Kriegs - Dienst.