Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd.4 H. (1811)
- Article
- Einige Worte an junge Frauenzimmer
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 392 (sequence 20)
- Language
- German
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1r.r, rcit Adarn, vcr. dem Apfel, t־n drin tt:r tv.eht essen feilen.!ז:י״ Kirben t:;rc5> fc:r.cn licM;d>enAnblickverführt, obgleich Lärm ern verzehrendes C:ft liegt. Alle sinnliche Vergnügungen lassen sich unter diese Klassen düngen. Eine unmäßige Liede der Welt und der Dinge, die dazu gehören; eine zügellose Befriedigung un» serer Begierden, sie mögen nun in wellü'eigen Neigungen, oder in Nahrung der Ettelkeir durch prächtige Dcrzirrun» gen, kostbare Kleidung, Schmuck u. dgl. desiehen — ein unaufhörliches Umherrrechen an allen Lertern össenrlicher Lustbarkeit: und kurz» Kenn man sielS nach solchen Din» gen gelüftet, wozu unser Vermögen nicht zureicht — die unsere Zeit unnölhig verderben, Kcbei mir d:e tvichtizften Püichlen des Lebens versäumen — unser Hans verlassen — Körper und Seist schwächen — alles dieses sind gesetzwidr:ge Vergnügungen. Denn, was nur mit unserer Besi!m» mung zu streiten scheint, ist ganz gewiß unerlaubt- Und können wir wohl glauben» daß die Menschen dazu geschaf» fen sind» ihre ganze Zeit im Spiele und Müßiggänge hin» zudringen? Nein, das Vergnügen ist nur erlaubt und zu« käßig, das mäßig genossen wird—7als eine Erholung von (Befd)often, nicht als das Geschäft des Lebens selbst. Gesetzmäßige und vernünftige Vergnügungen bestehe« in dem mäßigenGebrauche der Dinge dieser Welt: theels tveil Mäßigkeit eine christliche Tugend ist, theilS weil wir wissen» daß sie zu unserm Verrheile und unserer Gluckseligkeit beitragen, indem sie Seele und Leib gesund und muirrer rrhaltcn. - Ein regelmäßiges und ordentliches 2c