Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd.4 H. (1811)
- Article
- Imre sefer u.s.w. [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 3)
- Language
- German
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258 ten einem Handwerke oder einer Kunst zu widmen, genügfai'.i zu leben und nicht unmäßig nach Reichthümern zu streben, weder geizig noch verschwendrisch zu senn.— Die Gesundheit des Körpers ist zur menschlichen Vollkommenheit unentbehrlich und hangt mit dem Wohlbefinden des Geistes genau zusammen. — Gcsundhcitsregeln. — Geduld ist eine der größten Tugenden und mit Geduld soll stch der kurzsichtige Sterbliche in die Fügungen Gottes ergeben. — Geselligkeit ist der Zweck der Schöpfung, ihre Vorthcile sind unbeschreiblich. — Pflichten, .die die Mitglieder der Gesellschaft gegenseitig, ohne Glaubensunterschied auszu üben haben.— Stolz ist ein häßliches Laster, Bescheidenheit die größte Tugend. — Pflichten des Lehrers gegen den Schüler, der Herrschaft gegen das Gesinde und umgekehrt — Pflichten der Eheleute — Pflichten gegen die Landesobrig« kcitund wie sehr ihre Erfüllung mit der Wohlfahrt der, selben zusammenhängt. — Vaterlandsliebe n. s. w Rec. findet auch in diesem Theile nichts weiter zu wünfchen übrig, als daß der Verfasser eine weit streu« gere Ordnung beobachtet hätte und kann nicht abfehen was ihn daran verhinderte. Im Ganzen aber verdient auch dieser Theil das größte Lob und es macht Rec. eine reine Freude sein Urtheil durch Belege aus dem Buche selbst bekräftigen zu können. Der Verfasser hat sich in diesem Buche vorzüglich bemüht den Vorurtheilen (nicht bloß in Sachen des Glaubens) und Untugenden, an welchen seine Glaubensgenossen noch so sehr leiden, entgegen zu arbeiten. Wie sehr diese das merkantilische Fachlichen, ist be« sannt und daher suchte er sie in diesem Luche eines Bessern