Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1811)
- Article
- Imre sefer u.s.w. [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 7)
- Language
- German
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200 Ueppigkeit aus. Wir heiligen dann immer mehr und mehr unser Leben dem Himmel, werden mäßiger im Genüsse; und wenn wir uns im Zirkel unserer Freunde einige Ergötzlichkeit erlauben, so lassen wir nie außer Acht, daß ein Auge über uns schwebt, das alles sieht, ein Ohr, das alles hört, und so werden wir nie unsere Würde vergeden, nie die göttliche Vernunft den schnöden Begierden un« tcrwerfen. Dieses ist der einzige Zweck der innern Gottes- Verehrung. Da aber diese ohne den äußern Gottesdienst einem körperlosen Geiste gleicht, den man nicht wahrnehmen kann, so muß jene durch diesen versinnlicht, und, wenn man so sagen darf, verkörpert werden. Aber auch dieser hat den nämlichen Zweck, und zielt lediglich auf unsrr eignes Wohl ab. Jede gottesdienstliche Handlung bringt uns eine göttliche Absicht in Erinnerung, und bietet uns Gelegenheit dar, über die Wunder Gottes, seine Güte, Gnade u.s. w. nachzudenken. Verrichten wir diese Handlungen aber ohne Erbauung, das ist, ohne daß da« durch der Verstand erleuchtet und das Gemüth gebessert wird, alsdann gleicht der Gottesdienst einem geistlosen Körper. Unsere Weisen sagen kurz und bündig: ״Die all« erbarmende Gottheit will das Herz." Sie sieht nur auf die Gesinnungen und hat ihr Wohlgefallen an einem red« lichen aufrichtigen Gcmüthe" *). *) ועתדז אשיב על־1 שאלתככם האחרונה: וכי השבז ית׳?1עבודתנו הוא צריך? אמת הובר, שהשם אינו מקבל1 שום טובה ותועבת מעבודתנו, וכן הכתוב אומר׳ אם צדקת מה תפעל לו• ואולסתכלית העבודה היא ^טונת העונד עצמו, שערי ידה תושלם גפשו