Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1811)
- Article
- Imre sefer u.s.w. [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 198 (sequence 5)
- Language
- German
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198 scy auch du barmherzig, wie er ist wohlwollend, scy auch dn wohlwollend u. s. w.. Es ist ein nöthiges Erforderniß der Liebe, von dem geliebten Freunde Rühmliches zu reden, um auch andere für ihn einzunehmen. In Absicht auf den Alllicbenden sollen wir dasselbe beobachten. ״Es ist Pflicht der Freundschaft und der Liebe, seinen heiligen Namen zu preisen, seine Größe, Allmacht und Güte laut und öffentlich zu verkünden,׳ damit alle Menschen, alt und jung, die Werke Gottes und seine wunderbare Gnade erkennen, die er al« len Menschen täglich erweist, und jene, die er zum Besten der Israelitischen Nation ganz besonders ausgcübt hatte." Ree. hatte aber dem Kinde die Bemerkung gern noch hinzugefügt gewußt, daß wir dieses heilige Geschäft nur nicht mißbrauchenund u>»s andern zu Priestern der gvttlichen Ehre aufdringen sollen. Alles, was ist, spricht das Lob der Gottheit aus, und von Eonnenauf« gang bis zum Niedergang preist man des Ewigen Namen. Der Verf. legt dem Kinde nun die Fragen in den Mund, worin besteht eigentlich der Gottesdienst; und wie wäre es möglich, daß Gott, bas allervollkommenste Wesen, unseres Dienstes bedürfe' (Ree. möchte das Wort G v tl c s d i c n st und ähnliche Wörter gern aus dem Wörter« buche und noch mehr aus dem Herzen des gemeinen Man« ues auestreichcn, der Name thut beiRcligionsangclcgen« Heiken viel, und oft alles zur Sache.) Die Antwort zweckt dahin, daß es einen innern und äußern Gottesdienst gebe, und daß beide Arten mit einander unzertrennlich verbunden sind. ״Der innere allein, die richtigen Begriffe