Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1811)
- Article
- Imre sefer u.s.w. [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 196 (sequence 3)
- Language
- German
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!96 der, welche ich deinetwegen ausgeäbt), alS ich dich aus dem Lande Aegypten herausgeführt (welches meine Allmacht hinlänglich beweiset) und aus dem Hause der Sclaven (dich befreiet habe» wodurch ich meine Güte, Zuneigung und Wohlwollen für euch an den Tag gelegt nnd eurem Flehen unter dem Drucke der Ty« rannei Gehör gegeben habe.)." Bei dem 2ten Gebote keine Götzen zu verehren, indem der Ewige ein eifervoller Gott fey, der das Verbrechen der Vater an die Kinder heimsuche u. f. w., wird dem Ler« nenden däs Schädliche gezeigt, das der Götzendienst her« vorgebracht hat. Nicht daß der Gottheit dadurch etwa Abbruch geschehe, ״sie ist erhaben über alle menschliche Ehrenbezeugungen, fie bedarf weder unseres Dankes, noch unserer Anbetung : bist du fromm, was kannst du ihm damit zuwcnden? sagt die Schrift; allein der göttlichen Weisheit ist bekannt, daß der Götzendienst den wahren Gott und sein (dessen) Wort in Vergessenheit bringt, und dessen (seine) Anhänger zu den abscheulichsten Lastern verleitet. Nichts ist verführerischer als der Aberglaube: (.) Vor Fabeln und ungereimten Vorstellungen von Gott, die den menschlichen Verstand wie die Wolken die Sonne ver, finstern, müßt ihr euch sorgfältig in Acht nehmen. Alle vormalige Völker haben beinahe jede große Wirkung itt der Natur einer besonder» Gottheit zugeeignrt. Sie hat, tcn also der Götter viele: wie konnten diese anders als durch Leidenschaften unterschieden werden? Jeder Gott hatte einen besondcrn Charakter. Es war also natürlich, sich den Leidenschaften zn ergeben, um den Göttern ahn-!ich zu werden״ >!. s. w.