Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1811)
- Article
- Imre sefer u.s.w. [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 195 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2304627-2304628-2304630-10858302-2305669--03149-2306004- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
195 Beziehung haben, indem sie die Obliegenheiten des Jsrae« fiten auf Gott und die des Menschen auf seine Manienschcn in sich schließen, hat der Verfasser Alles anzuführen gewußt, was unter das inhaltschwere Wort Religion gehört, und zwar in einem ihm eigenen das kindliche Gepiüth ansprechenden Vorträge, der das Buch charakteri« sircn muß. Das Verhältniß Gottes zum Menschen ist kein andres als das wohlthätige Verhältniß eines Vaters zum Kinde. — Gottes Wesen ist das angebetete Wesen der Liebe. — Selbst die Strafe, die er uns zuweilen empfinden laßt, eine Frucht und ebenfalls eine Eigenschaft der Liebe. — Liebe kann und muß demnach nur mit Liebe vcr« gölten werden. — Gottesdienst (im uneigentlichen Sinne), innerer und äußerer, — dessen Zweck — Fest «und Fasttage — ehemaliger Opferdienst im Tempel — Ncligionsfreihcit — Gebet — falsche und wahre Frömmigkeit — über diese und ähnliche Gegenstände wird das Kind in diesem Buche belehrt und seine Begriffe darüber — wer« den aufgeklärt und berichtigt. Bei der Erläuterung des ersten Gebotes: ich bin der Ewige Dein Gott u. s. w. ist der Verfasser dem Wege gefolgt, der schon von Mendelssohn in seinem Jernsalem gewählt wurde, daß dieses Gebot nämlich als Erschichtswahrheit den andern vorausgche und den Grund zur Gesetzgebung enthalte. ״Ich bin (zu allen Zeilen und allen Orten) das ewige Wesen (dessenWeisheit, Macht, Güte, Gerechtigkeit und Aufsicht allen Weisen der Welt schon durch das Licht der Vernunft bekaunr sind), Dein Gott (insbesondere durch außerordentliche Wun« O 2