Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1811)
- Article
- Gesammelte Blumen und Früchte zur neuern Sittengeschichte der Israeliten
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 149 (sequence 5)
- Language
- German
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'49 ,,t»e Sie berühren *), glaube ich, daß f1< weder Muskats ״(in seinem Kommentar Kol Jehuda) noch Buxdorf, rich- ״tig erklärt haben. Die Schwierigkeit liegt in den philoso- ״phischen Kunstwörtern, die der Uebersetzer buchstäblich ״übertragen hat, ohne für ihre Verständlichkeit zu sorgen. ״Hier ist meine Erklärung von dieser Stelle **) ... Ich ״halte es für nnnöthig, die Erklärung der Redensarten.. ״die S- 264 folg. Vorkommen, und von Muskata sehr ,,weitläufig erörtert werden, hinzuzufügen, da ich weiß, ״daß Sie ein denkender Kopf find, und gleichsam nur ei- ״nen Wink nöthig haben, um den Weg der Wahrheit ,/nicht zu verfehlen. Dugara!594) mit dem Kommentar des Rabbi Ae« du da Muskata, unter dem Titel: Kol Jehuda. Man s. Wolfii ßibliofh. Hebr. tom. I. pag. 44g, und tom. 2. p. 322 : ingleichen Burd 0 rf'S Vorrede zu seiner lateinischen Uebcrsctzung dieses Buches, Basel 1660. ל Daß V —z unserm Weifen die Frage aus dem Ge-- fängnisse vorgelegt babe, läßt sich nicht gut denken. Wie hatte der zu P — a in Fesseln sitzende Mann den Kosri, oder auch nur die Lust zu einer solchen Untersuchung, bekommen? Möglich, daß er die Belebrung in einem frühern Briefe verlangte, Aber auch möglich, und wohl noch wahrscheinlicher, daß Moses Mendelssohn aus eignem Antriebe die schwierige Stelle aufsuchte, um fic als literarisches Vehikel zu dem Brief zu gebrauchen **) Ich lasse diese Stelle, die eine gelehrte Nebensache betrifft, hier lieber weg.