Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1811)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 132 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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izr die Eigenschaften des llnerschaffenen, über dessen ohne alle Beziehung und Vergleichung in sich selbst höchste Vollkommenheit» dessen Allmacht, dessen A l l w e i s h e i t, A l l g ü t e, über die ununterbrochene Ordnung im Weltall, über specielle Vorsehung, und wie sehr diese göttlichen Eigenschaften alle auf das vollkommenste verbunden seyn müssen, um das Gute ju be« wirken, das wir täglich und stündlich wahrnehmen, und wodurch sich das Wesen der Gottheit vor allen andern unterscheidet, welche gegen Eine Vollkommenheit wieder unjahlige Mangel besitzen — über alles dieses mit einer Gründlichkeit und Herzlichkeit gesprochen, daß Ree. gerührt und erbauet, von dieser Lektüre sich nicht gern trennen konnte. Bei dem achten Glaubensartikel als bei der g e o ffenbarten Gesetzgebung — werden dem Kinde die Geschichte und die Schicksale der Geseke in einer zweckmäßigen Kürze vorgetragen: Wie Moses den Priestern und Leviten und jedem Wißbegierigen die Ge« setze mündlich erklärte, in Schristzejchen eingckleidet, waren die einfachsten Verordnungen der ausschweifendsten Erklärung und Ausdeutelei ausgesetzt gewesen, (wie wir leider die Erfahrung machen mußten); wie er besonders dem Josua einscharfte, die von ihm, von Moses, erhaltenen Erörterungen cbe »falls den Aeltesten (die nachher mit dem Namen סנהדרין benennt wurden) mündlich und ohne W e gl a ssu n g und Zusatz zu überliefern; wie die Aeltesten dafür sorgten, daß die Propheten alle jene Verordnunge» in ihrer Lanterkeit erhielten; wie diese endlich den ganzen Neligions-Schatz der immer nur noch durch Rrdtn und nicht durch Schreibcn gehoben wer-