Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1811)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 131 (sequence 15)
- Language
- German
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ttn. Diese beiden Arten von Gesetzen sind nun eng mit ein« ander verbunden und von der Befolgung derselben hängt die Glückseligkeit des Israeliten ab u. si w. — Ungeachtet das alte Iudenthum keine symbolischen Du« cher, keine Glaubens«rtikel hat und, wie unsauch der unsterbliche Mendelssohn in seinem Meisterwerke: I erusalem, näher lehrt, Niemand Symbol» beschworen, und Glaubensartikel beeidigen darf: so kam MaymonideS im n. Jahrh. auf den Gedanken, die Religion seiner Väter aufeinc gewisse Anzahl von Grundsätzen einzuschränken; da« mit die Religion, so wie alle Wissenschaften ihre Grundbegriffe habe, aus welchen alles übrige hcrgeleitet wird. Aus dieser Idee sind die dreizehn Artikel des jüd. Katechismus entstanden, die von dem größten Theile der Na» tion angenommen worden und daher auch in dem vor unS liegenden Werke erörtert und auf eine sehr vortreffli» che Weise dem kindlichen Herzen vorgetragen sind. Die Glaubensartikel selbst sind folgende: DaseynGottes, Einheit, Unkörperlichkeit, Ewigkeit, ihn allein anzubeten, Prophezeiung, Moses als der Propheten groß ten anzuerkennen, Gesetzgebung unmittelbar von Gott, Un- Veränderlichkeit derGcsetze, Allwissenheit Gottes, Belohnung und Bestrafung, Mefsi a s, Auferstehung. Beim vierten Glaubensar» tikcl hat der Vcrf. sich mehr als gewöhnlich extcndirt, und nachdem er festgesetzt, daß das ganze Universum aus ei» ncm absoluten Nichts und keineswegcs aus einem schon Vorgefundenen Stoffe hervorgebracht wurde, wird über