Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1811)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 126 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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126 C) Mit lebendigen Worten des Gefühls erkläre der Lehrer dem Kinde die Eigenschaften Gottes und des« scn Wesen, woraus dann v) erhellt, daß eine specielle Vorsehung über alle Geschöpfe waltet, hauptsächlich über den in Gottes Bilde geschaffenen Menschen, den er zur Unsterblichkeit und für eine fortgesetzte und bessere Welt bestimmt hat. Es erfolgt daraus E) das wohlthätige Verhältniß Gottes zum Menschen und das des letzter» zu seinem Vater im Himmel, sowohl im Allgemeinen als auch in so fern es den Israeli« ten betrift. Daher nun nothwendig * F) von der Offenbarung gesprochen werden muß und 0) von den positiv-religiösen Pflichten (wenn auch nur im Allgemeinen). Aber II) nicht mit einer und derselben Wichtigkeit sollen die U r w a h r h e i t e n in der Religion und die Cercmotuen oder gar die Ceremonie der Ceremonie» von dem Leh« rer vorgctragen werden. Es könnte sonst der nicht zu wünschende Fall eintrcffen, daß der Unterrichtete A l l e s «n Eine Waagschale lege; als Kind zwar in die, welche steigt, aber als Jüngling und Mann in die, welche fällt. I) Auslegungen und Erklärungen der Gesetze, die sich nicht mit dem Geiste der Wahrheit vereinigen und ihr Dafeyn einer schiefen Ansicht und undeutlichen Einsicht zu verdanken haben -— muß in diesem Buche entgegen gearbeitet und berichtigt muß der Irrthum werden.