Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 2 H. (1811)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 125 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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5י1 Was ist die Bestimmung des Menschen überhaupt, und wie und wodurch spricht sich diese Bestimmung ans-.׳ Auf welchem Wege ist sic zu erreichen und giebr es nur ci nett einzigen, der dahin führt? B) Müssen dem Kinde von dem D a se y n des Un* endlichen richtige Begriffe beigebracht werden. Doch hüte man sich ihm durch subtile und spitzfindige Beweise dessen Existenz beweisen zu wollen und in philosophische Demonstrationen (die hier sehr unphilosophisch angebracht waren) zu verfallen. ״Jede Sprosse der endlichen Erkennt» nisi, sagt ein genialer Schriftsteller, wird durch Lehre und Allmähligkeit erstiegen; aber das Unendliche, welches selber die Enden jener Sprossenleiter trägt, kann nur auf einmal angcschauet werden, statt zuqezahlt. Die Existenz Gottes beweisen, heisit die Existenz der Existenz beweisen." Die Himinel erzählen die Majestät Gottes, Seiner Hände Werk verkündet die Veste, Ein Tag sagt es dem andern, Nacht giebt Unterricht der Nacht. Kein Reden, keine Worte! (Deren Stimme könnte überhört werden!) Nein! durch den ganzen Erdkreis ertönt ihre Saite. Ihr Vortrag — bis an des Weltalls Ende. Dabei soll das Kind bei jeder vorkommenden Gelegenheit den Gott der Väter als den Gott des Univ e r su m s kennen lernen, dadurch werden R e l i g i o n s« hasi und In toleranz — diese Harpien der Menschheit — aus dem Herzen des Kindes schwinden und in die׳ sein Buche ihr Grab finden.