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Sulamith · 1811-01-01 · 1 Bd. 1 H. (1811) · p. Seite 47

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Dritter Jahrgang 1810-1811
Issue
1 Bd. 1 H. (1811)
Article
Einige Gedanken über den Werth und die Bestimmung des Weibes und die Nothwendigkeit, es für solche zu erziehen, zu bilden
Date
1811-01-01
Page
Seite 47 (sequence 9)
Language
German
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47 -je Söhne allein sind es, welche eure Wünsche begünstigen, euren Planen den besten Erfolg sichern, eure Bemühungen belohnen und krönen. Nein! auch die Töchter, auch daS weibliche Geschlecht, haben einen alljubedeutenden roiiffa» men Einfluß auf das Wohl der Familien, daher sie doppelte Aufmerksamkeit verdienen, daher ihre Erziehung und Bildung schon des Familienwohls wegen, die willigste, thätigste Sorgfalt verdient und die euch desto näher am Herzen liegen, desto wichtiger seyn muß, weil sie Gebot unserer heiligen Religion ist, und in den Sch iften der Religionslehrer aufs nachdrücklichste eingeschärst wird. Mütter! die Vorzüge, die Vollkommenheiten eurer Töchter sind der reinste, größte, schmeichelhafteste Lobspruch für euch. Ihre Tugenden, ihre Vollkommenheiten werfen euch selbst einen Etrahlenglanz, der nur eigne Tugenden und Vollkommenheiten erhebt, in ein schönes, euch verkla« rendes Licht setzet. O so suchet doch eurer selbst willen diese Stütze und Ausstattungen aus den Händen der Na» tur zu verschönern, auszubilden, daß sie um und über euch selbst den lieblichsten hellsten Glan; verbreiten, und euch die Krone wahrhaftliebender, zärtlicher, treuer Mütter bereiten. Staat — oder mit welchem Namen soll ich, darf ich, in dieser kleinen unbedeutcndm Schrift diejenigen anreden, denen die Sorge für das Wohl unsrer Aller anvertrant ist, in deren Händen es ruhet, nein! nicht sorg« los ruhet, sondern durch die es zur möglichsten Höhe seiner Größe erhoben wird. — Ihr Schöpfer und Erhalrer der Segnungen für das Vaterland, ich brauche mich nicht

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