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Sulamith · 1811-01-01 · 1 Bd. 1 H. (1811) · p. Seite 43

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Journal
Sulamith
Volume
Dritter Jahrgang 1810-1811
Issue
1 Bd. 1 H. (1811)
Article
Einige Gedanken über den Werth und die Bestimmung des Weibes und die Nothwendigkeit, es für solche zu erziehen, zu bilden
Date
1811-01-01
Page
Seite 43 (sequence 5)
Language
German
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43 Gattin ju ftyn! O der schönen mit so mannig« faltigen Freuden, mit so viel unnenbarem Glücke vcrbun« denen Bestimmung! Die Erdenseligkcit eines braven, wa» ckcrn Mannes, eines thätigen nützlichen Staatsbürgers ju schaffen, zu erhalten, zu erhöhen, mit ihm das Leben so heiter, so froh, so ganz, wie es guten Menschen werden soll, zu genießen es zwiefach zu genießen. Welch reizen« des, beneidrnswerthes Loos eines solchen würdigen Wei« des! Liebe, reine herzliche Liebe, innige Anhänglichkeit an den Mann ist die Grundlage der ehelichen Glückseligkeit: Treue, die unerschütterliche Grundstütze des ganzen Gebäudes. -Weibliche Tugend, Verstand, Herz und Geist sind die untrüglichen unfehlbaren Mittel, das erwünschte Ziel der Bestimmung des Weibes zur liebenswürdigen edlen und glücklichen Gattin zu erreichen. Wohl liegen Fähig, keiten und Triebe hierzu in dem Innern des Mädchens, aber sie schlummern, und werden von selbst nie erwachen, wenn sie nicht in der frühen Zugend, im Madchensiande des Weibes erweckt, ermuntert, in thätiges Seyn und Leben hervorgerufen werden, wenn nicht sorgfältige» vor» sichtige Erziehung, zweckmäßige Bildung, das der künfti» gen Bestimmung des Weibes von der Vorsehung zuge« dachte, in unfern heiligen Rcligionsschriften verheißene Glück, vorbereiten, das Mädchen dafür empfänglich, des. selben würdig machen. Mutter zu seyn! O der edlen erhabenen Destim« mung des weiblichen Geschlechtes! Groß ist die Würde des Weibes, das dieser Bestimmung, so ganz wie sie es for« dert, genügt. Doch wie viel fordernd ist dieser Beruf

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