Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1811)
- Article
- Über Schaatnez (Schaatnes)
- Date
- 1811-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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4 wörtlich: sie verbarg sie unter den Baum des פשוזס , giebt aber den Sinn: sie verbarg sie unter die פשתמ des Baumes. Nimmt man nun an, daß פשהם die Baumwolle bedeute, so folgt der Text völlig der allgemeineu Regel. Er sagt: sie verbarg sie unter den Daum der Wolle, und meint damit, nach unsrer Art zu reden: sie verbarg sie unter die Wolle des Baumes, unter die Baumwolle. Ich habe mich bisher bemühet zu zeigen, daß auch Baumwolle bedeuten könne; ich glaube aber durch folgende Gründe darzuthun, daß es nur Baumwolle und nicht Flachs bedeuten müsse. 1) Hat die hebräische Sprache schon das Wort für Flachs. 12 überhaupt heißt eine Stange; etwas, das ohne Stütze für sich allein steht; daher das Zeitwort 112, verlassen seyn, isolirt d a st e h e n; und daher der Name des sich ohne fremde Stütze tragenden Flachses 12. 2) Lautet das Wort פשתם, wenn man aus demselben das 2 coücctmmi weglaßt und 2 schreibt, voll« kommen dem griechischen Worte ßvsi:0»ף ׳ gleich. Nun aber ist es keinem Zweifel unterworfen, daß ßvssos Baumwolle bezeichnet. Ein Zeitgenosse Alexanders und Aristoteles, der Naturforscher Theophrast, berichtet uns: (Hisior. plant. IV. <j.) ״Auf der In« sel Tylos im persischen Meerbusen, finden sich große Pflanzungen des Daumwoücnbaumes (Gossypiuin ar- *) Byssn.«.