Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1810)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 396 (sequence 3)
- Language
- German
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eine hebräische Sprachlehre vollständig!n allen ihren Theilcn, verbunden mit der Dernunftlchrc, geschrieben hak. Denn von R. S a a d i a HagaonH, der die crstr hebräische Sprachlehre geschrieben haben soll, bis auf die neuesten Zeircn herab, selbst den berühmten Grammatiker Elias Ecrmanikus, v»IZo Levita, nicht ausge« nommcn, hat kein Israelit eine in allen ihren Theilcn vollständige hebräische Sprachlehre geschrieben. Man hat bloß auf einzelne Thcile sich beschrankt, und größten Theils mit Abhandlung der Zeitwörter, und Dernachläßigung der übrigen Trederheile sich abgegeben, und falls auch die übrigen Tbeile in Anspruch genommen wurden, so ward dennoch die in den Grammatiken anderer Sprachen gehörige Ordnung ganz außer Acht gelassen. Vielwcniger hat bisjetzt, weder ein christlicher noch jüdischer Gelehrter cs unterncmmen, bei der Ausarbeitung einer hebräischen Sprach« kehre, die Pr׳nc:pien der Dernunstlehre zu berücksichtigen. Zwar hat der für die Bildung der jüdischen Jugend und für die Literatur überhaupt allzufrüh verstorbene Joel Löwe, Professor an der rönig!. Wilhclmsschuir in Dreskau, in seinem Handbuche für Lehrer, betitelt יטווי;, oder die Elemente der hebräischen Sprache nach logischen Princivicn, den Plan zu einer so gesialrigen hebräischen Grammatik angegeben, undznmLhcil ausgeführt: allein bevor er mildem zweitenTheile oder dem Syntax, als dem wichtigsten The!! der Eprachlchrc fertig war, ging er in eine bessere Welt über. Unserm Derfasscr, Herrn D e n sc f, kommt also das Lob zu, daß seine *) lebte im neunten Iahrbunderte.