Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 6 H. (1810)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 395 (sequence 2)
- Language
- German
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595 schiedenen Endungen zu dem richtige!! und gcnaucn^Ausbnut der Sachen bestimmt werden; den Genius der Spra. che in der Zusammensetzung der Phrasen und Redensarten zeige, und alles bemerke, was wegen Kürze und Lange der Eylbcn, wegen der Accente u. a. m. zu beobachten . ja).. ..Mir... unwidcrsprechlichcm Rechte setzen die neuern Philologen noch die Forderung dazu, daß eine gute-und genleiunützige Sprachlehre die Schüler aufmerksam mache,׳ auf welche Art die menschliche Seele Begrifft bildet, samrnelt, ordnet, mit einander vergleicht, und ihnen zeige, wie sie dieses alles mittelst der Sprachorgancu aus den Gedanken in die Sprache übertragen..Oder mit.andern Worten, daß sie die Sprachlehre mit der Vcrnunftlchre verbinden, weil dadurch ein doppelter Zweck erreicht wird. Denn da durch diese Methode der Verstand des Lehrlings beschäftiget, seine Wißbcgicrde gereizt, und er dadurch äuge, spornt wird, gründlicher, leichter, weniger für das Vergessen, und in kürzerer Zeit als sonst bei der gewöhnlichen Merho- Le, wo die Grammatik ein bloßes Gedachtmßwerk ist, die. Sprache zu erlernen, so dient Ließ Verfahren ihrn zugleich zum Mittel, seine Vcrsiandeskrafte zu bilden, und ihm den rieh« Ligen Gebrauch seiner Vernunft zu zeigen. Herr Denscf, ein in der hebräischen Literatur rmermübctcr Arbeiter, und rühmlichst bekannter Schriftsteller, hat in vorliegendem Werke, wozu, wie cs scheint, er sich D ux tv.rfs Oramma!.1c׳u8 linguae sanetae Lcbraeae jum aPiiiucr gewählt, hat obgedachten Fordcrungen hinlänglich Genüge gelcisier. Besonders gebührt ihm das Verdienst, der erste unter den Israeliten zu ftyn, der Ee2