Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 5 H. (1810)
- Article
- Über die Erziehung des Menschen zur Religion
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 344 (sequence 11)
- Language
- German
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bcn bei feinet nähern Verbindung mit Len Menschen der Kouistonen iceu ivciüycf seyn, tmo das £a(icv trieb übet die wahre Tugend seltner triumphiren- Aber nicht nur die Natur ist wegen ihrer Schönheit und Erhabenheit, wegen ihrer Mannigfaltigkeit und -Vollkommenheit eine religiöse Dildungssehu'e für den Menschen, sondern auch Kunst und Wissenschaft weefen In l()!ü eine IHnf’d't ber bic bcn 5tcim vtl** giöftn Gesinnungen cinschlicsit: sic bilden seinen Sinn für das Schöne und Große, stimmen sein Gemüt!) für den hohen Ernst des Lebens, und lassen ihn in allem den weisen und großen Welturheber erblicken. Man suche daher durch zweckmäßige Verzweigung des Unterrichts den Geist des Zöglings zu erleuchten, und diese holden Freundinnen des Erdensohnes, die Kunst und Wissenschaft, ihrer hohen Bestimmung gemäß, in Einem Brennpunkte, im Cchooßr der Religion zu vereinigen. Doch auch mit dem positiven Theil der Religion müssen wir den Zögling früh bekannt machen, ihn zum Glauben att Offenbarung bilden, und ihre heilsamen Lehren ihm lief cinpragen, — da sie spater nicht nur bitte Bedingung zum Genüsse der bürgerlichen Rechte, sondern ihm auch als einem schwachen Sohn des Staubes unentbehrlich ist. Die Menschheit hat das hohe Ideal der Vollendung noch nicht erschwungen, daß die natürliche Religion allein ihr genügen könnte, und wenn dem Zögling dcr^religiöse Kultus, den er täglich sicht, nicht dunkel bleiben soll, so muß er ins innere Heiliglbum der väterlichen Religion geführt werden, um da ihre Vcrlrcss-