Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1810)
- Article
- Über die Nothwendigkeit einer Sammlung von Lebensbeschreibungen gelehrter und sonst rühmlich sich auszeichnender Männer in Israel
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 260 (sequence 27)
- Language
- German
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260 EeniuS zulispclte, daß es außer den 12 Folio - Banden des Talmuds, seiner Kommentaricn und Kommcmaricn der Kommcntaricn, des Wissens noch manches gicbt, und er dadlrch verleitet, von der Frucht dieses verbotenen Tanmes der Erkenntniß des Guten und des Dosen zu kosten, und sich dadurch zu profanisiren wagte, damals anjukampfen hatte, kann nur derjenige glauben, der in ahnlicher Lage cinsi sich befand. Durch unsägliche Hindernisse und Echwierigkeitcn mußte sich also H. durchwinden, um in seinem igren Jahre es dahin zu bringen, von selbst deutsch schreiben und lesen zu lernen. Das erste deutsche Tuch, welches der Zufall ihm in die Hände führte, war rt! f (ז rrt? י**4׳ & iCj V l ן V IMUVH , 4VV*U/W im Lesen der deutschen Schrift, und zugleich zum ersten Wegweiser in die Gcfielde der Mathematik diente. Sein , obgleich nur verstohlncr Umgang mit den Wisscnschaften, konnte den Argusaugen der Hypcrorrhodopie nicht entgehen, und dieß machte cs ihm rächlich, sich von Elogau nach Breslau» und von da nach Berlin zu hegeden. Hier!egte er den Grund zur!atcinischen Sprache, wo auch Mannes und Schwa, zwei rühmlich bekannte jüdische Gelehrte, ihn auf der Bahn der Geometrie und Astronomie leiteten. Don Berlin begab er sich nach Ham. bnrg, wo er, bewogen durch das Lesen des Emils von Rousseau sich zum Pädagogen bcsii1ttmkc׳,"und"!uir^a:sge^'" skrengtem Fleiße die auf das Erzichungs«und Lehrfach Bezug habende Gegenstände sich eigen machte. Als er wie» der nach Berlin zurück kqm, und mit Mendelssohn in Bekanntschaft gericth, nahm ihn derselbe in fein Haus,