Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1810)
- Article
- Die Höhle zu En-Gedi
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 226 (sequence 10)
- Language
- German
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Eaul bekriegt in Dir Len Ewigen selbst, und schon darum "!st^cs Deine'Pfiicht.־.־." 0icl)f , da beugte, plötzlich eine Menschenhand anseinander das Gesträuch, welches versteckt hielt der Höhle Eingang; und der schimmernd: Purpur zeigte deutlich, das *־a Eintretende niemand anders sey als Saul. Deden ergriff die Schaar, als sie ihn gewahrten; denn die Eingesperrten wähnten mit ihm eine starke Macht. Allein ihm hatte em Aufall entdeckt den Eingang, und er wollte dastlbst-einsam ausruhen von der Hitze des Tages. Ohne zu untersuchen die Tiefe der Höhle, legte er sich nieder, brütend über Rachgedanken. Ost auch entfuhr ihm der Ausruf׳. Ah, daß ich ihn fände! ihn sollte dreifach durchbohren mein Speer! Jetzt fieng es an sich zu regen im Hintergründe. Ioab und Abjathar stießen an David, mit den Worten: Hörst Du, wie er dürstet nach Deinem Blute? Wohlan, so thu' ihm, wie er Dir thun möchte. Fürwahr, dieß ist der Tag, an welchem Gott versprach Dir zu überüefenr Deinen Feind. Da richtete sich David unbemerkt in die Höhe: Mit Bücken, welche bald in tiefer Rührung schwammen , bald glühten vom göttlichen Feuer, sia!td er da, gelehnt auf seinem Speer; wechselnd auf Saul und zum Himmel schauend. Jetzt zog er seinen Dolch, schlich auf den Aehen hinter seinen Verfolger, und schnitt mit bebendem Herzen ab-die Schleife seines Purpurs, welchen er zurückgeschlagen hatte. ~ Kaum aber hatte Saul verlassen die Höhle, als auch David heraustrat, und hinter ihm her rief: nikin Herr