Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 4 H. (1810)
- Article
- Die Höhle zu En-Gedi
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 225 (sequence 9)
- Language
- German
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Name war d2s Erblassen der erschrocknen Philister, fiichrn vor einem Eespcnstc? kann ihn Furcht 'jagen?-. ־ D a V i d. Das sprichst du wahr. Mich jagt die - Furcht vor d>m Herrn, Zebaoth. - Da trat hervor Abjathar, der Priester, und be« gann mit Dcmnth: ״Vergönn', o König, dem Diener des Ewige» und dem Deinen, daß er zu Dir rede. ein -Wort der Ermahnung, wie cs ihm eingicbt der Herr, und sein Eifer für Dein Wohl: Ware dieser Da!11 auch wirk- Inch noch König, und Du noch nicht gesalbt mit heiliger Salbung, auch dann noch Ware cs Psticht von Dir, zu bcrtheidigen Dich gegen den Antasier Deines gottgcfaüigen Lebens. Denn die Unschuld ist die höchste Würde, die heiligste Gewalt. Ihre Rechte sind höher als des Köuigs; denn sic sind die altern. Jene zufällig; diese, angeboren. Der König ist ein Docht, angcfacht von heiliger Flamme; diese die Flamme selbst Jene kann verlöschen; diese David. Wer bürgt mir für eure'Treue, wenn so vermessen Priksierznnge Rechte wiegt?—, Abjathar. Deine Unschuld, v e re int mit Deiner Königswürde. Und eben darum ist Saul doppelt straffällig. Er, von dem,der Ewige abgerissen hat durch st׳- neu Propheten die Regentschaft; der sich vergangen hat gegen seinen Schöpfer, und ermordct Priester des Herrn, well sie gerettet haben Dich, seinen Gesalbte»; der... doch wo;!! auf-ählen Vergehungen» die so gerne verschwiege mein Mund? — Du selbst, o König, kennst Deinen Wan» de! und Len seinen; kennst Deine Rechte und die seinen.