Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Erziehungs- und Schulwesen
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 196 (sequence 14)
- Language
- German
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ncm Glauben beharren, und sich nichtvon dem sogenannten Zcitgeistc — dcn ich lieber Z c i t g c sp e n si nennen mochte — in den Abgrund der Zrrcligion uirü Frcigcisterci stürzen lassen. R c l i g i o n s i! n t e r r i d) i in bloßen Wörter, aber, und wenn man das an sich Unthcilbare noch so anatomin '— ohne das lebendige B c i fp i c 1, ist und bleibt ein Todtengcrippe, das dcn Knaben wohl in Furcht sehen kann, das er aber nie mit Lieb; und Wohlgefallen schauet. Jetzt war; ich mit d;r Erklärung jener vier, Worte zu Ende, so wie mit den dazu gemachten Episoden, und unparteiisch wollen wir kurz untersuchen, ob alles dieser Forderung gemäß geschehen ist, ob jene vier jungfräulichen Vestalinnen die heilige Flamme auf dem Altäre der Mcnschcncrzichnng mit keuscher, reiner Hand unterhalten haben. Geschieht die erste Erziehung wirklich nach den vorgcschriebencn Gesetzen? Glauben nicht viele — Heil de» rühmlichen Ausnahinen von braven, Müttern, ■ deren auch ich recht viele kenne! — dem Kinde mit dem Quell der Nahrung auch dcn Lcbensguell geruckt zu haben? Eptcndircn nicht viele Mütter das sogenannte dumme Vierteljahr auf 16 Vierte!? Tragen nicht viele dazu fcci, daß die bösen Anlagen ihrer Kinder, stakt untcrdtückt zu werden, sich der Beförderung.nahen, indem sic dem kleinen Tyrannen Frohndicnsic leisten, und nicht darauf denken, ihm mit kluger Hand die Herrschaft zn entstehn? Vergessen nicht viele über das Weib die Murrer, über Las