Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Erziehungs- und Schulwesen
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 195 (sequence 13)
- Language
- German
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cndigt, welches uns nur zum Dorhaus, zu ciner Vorschule dienen sollte, damit wir dann in jene Hochschule mit Ehren aufgenoimucil werden könne». Diese Tochter des Himmels soll auch das Kind kennen lernen — und zwar im Hause der Eltern, wo dieser Hausgöttin Altäre errichtet, und Priester und Pric« sicrinnen dienen sollen. Erweckt ist das moralische Gefühl des Kindes, das religiöse zu erregen macht noch weniger Schwierigkeit; denn nahe ist der Herr der Unschuld und der Einfalt, und sobald das Kind den Gott in seinem Herzen fühlt, fühlt cs ihn auch im Himmel nnd im Weltall, wenn die, die cs umgeben, nicht versäumen,, sein unschuldig Eemüth von dein Sichtbaren auf das Unsichtbare, und von dem Endlichen auf das Unendliche zu lenken. In seiner Gegenwart spreche man von Gott und dessen weisen Regierung, und lasse, wo cs nur möglich ist, ihn, den Erhabenen, als die Ursache alles Geschehenen und Vorhandenen vor seinem Angesichte erscheinen. „Wenn?in die . Natur das Große hincinrritt, der Sturm, der Donner, der Sternhimmel, der Tod: so spreche man das Wort Gott, vor dem Kinde aus. Ein hohes Unglück, ein hohes Glück, eine große Uebelthat, eine Edclthat, sind Baustatten einer wandernden Kittdcrkirchc." Wenn nun die, die Relegion mittheilen, sie selbst in dem wahren Sinne besitzen, wenn Vater unv Mutter in ihrem religiösen Lebenswandel einig und übereinstimmend sind, daß nicht der eine Theil d iesc n, her andre j enen Weg den rechten Weg zum Himmel nennt: dann, ja dann wird der werdend: Jüngling und Man» fest in sei- O -