Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Erziehungs- und Schulwesen
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 190 (sequence 8)
- Language
- German
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Einteilung in physisch-, intclcktuclle und ästhetische Erziehung, so wie ich bei der Erläuterung des zweiten von der Theorie des U n t e r r i ch t s, D i d a ktik, und Methodik kein Worrchen sollen ließ. — Der nächste Zweck dieser Paar Worte sind ja mehr die Eltern als Erzieher und Lehrer, und wozu die ersteren mit so vielen Klassifikationen und Nomenklaturen belästigen: Die Grammatik ist nicht die Sprache, und die Schale nicht die F r u ch t. Der Geist macht lebendig, und dieser ist's, dev indem schonen Verein nicht fehlen darf, wozu sich bald auch Bildung gesellen soll, deren Erläuterung so fort erfolgt. Wenn ich hier das Wort Bildung nenne, so versiche ich keineswegcs jene Karrikatur darunter, jene Asterbildung, die man auch einem solchen Subjekte als Prädikat zuschrcibt, das etwa eine fremde Sprache spricht, die neuesten Romane kennt, die Mode blind zu ftyn mikmacht, und doch alles sehen will, Schiller undEöthe rezitire, und in seinen Billeten und Briefen die Götter vom hohen Olimpus citirt, wo schwache Menschenkinder recht gut hinreichend waren. Eben so wenig verstehe ich diejenige Bildung darunter, die sich viele aus dem großen Felde der .Ehre, in feinen und clegantgepuzten Gesellschaften erwerben, deren Attributen in einer graziösen Verbeugung, in einem artigen Komplimente, und einige» gesammelten witzigen Bonmots bestehen. — Ich rede von derjenigen Bildung die, wie Novalis so schon als wahr sagt: — den Menschen menschlich macht- und ihn von Menschheit durchdringt:. Ich meine die Dil«