Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Erziehungs- und Schulwesen
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 3)
- Language
- German
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„gehet cs zu, daß der m der Schult ertheilte Unterricht, „nickt umfassender ins Leben cingrcift, nnr wenig auf die „Bildung des jungen. Menschen wirkt, und ihn kalt „laßt für das Erhabenste und Göttlichste,' für dir „Religion". — „Diese Preisaufgabe wird von den Fragenden selbst „ans eine sehr bequeme Weift, ohne viele Mühe geloste „Den Gärtner klagen wir an, dem wir die junge „Pflanze zur Erziehung übergaben, der die zarte Baum- „schule zur Wartung und Pflege übernahm; den Mentor „trist der Tadel, der den unerfahrenen Telcmach in „eine Zauöcrinsel führt, wo die Sirenen-Stimme einer „leichtsinnigen Calipso den jungen Reisenden an sich „lockt, und die anmuthigcn, von Nymphen Händen „bereiteten Grotten, den Neuling auf immer untüchtig „'machen für das Große und Ernste iid Leben". Wer weiß nicht was ich meine, oder vielmehr, was jene meinen? Die Lehrenden werden streng angcklagt der Lernenden wegen. Traft dieser Vorwurf bloß mich, oder meine Amtsftennde, so würde ich keine Sylbe darüber geäußert haben, weil — in ur.strm .Herzen die allerbeste Widerlegung steht, mit deutlichr,. Buchstaben, die nur der liest, der ins Innere schauet. Doch da diese Sprache fast allgemein ist, so wage ich es laut — nicht die Mehrheit der Stimmen ist die Probe des.Rechts — die Verteidigung meiner angcklagten Brüder zu übernehmen, mag mein Auge sie je geschn,mein Ohr je ihre Stimme vernommen, und ihre Hand je in der mcinigtrr geruhet haben, ober wicht. Doch vorher müssen wir einige