Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Dritter Jahrgang 1810-1811
- Issue
- 1 Bd. 3 H. (1810)
- Article
- Erziehungs- und Schulwesen
- Date
- 1810-01-01
- Page
- Seite 184 (sequence 2)
- Language
- German
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*84 tiiul die goldene Zeit der geftycrten Griechen wieder zurückkchren. Der heutige so wie jeder Prüfungstag der sich entfallenden Menschheit — ein jüngster Tag so vieler Dor- und Nachwelten, die in den Kindern vor uns stehn — ist, oder soll wenigstens den Ellern, Kadern und Lehrern wichtig und heilig ftyn. Und den letztem gelingt es vielleicht an einem solchen poetischen Tage mehr als an jedem andern prosaischen, so wie der Sacmann , einen milden Frühlingstag vorzüglich erwählt, um den Schooß der lockern Erde mit reiner Saat zu füllen, in manches urbare, weiche, und zum Guten empfängliche Herz der erster» Saamen des Edrbnmd Unvergänglichen zu streuen. — Belieben Sie jetzt, hochgeehrte Anwesende, in meiner Stimme das Echo so vieler An-und Abwesenden zu vernehmen, das in folgenden Worten wiederhallt: «Wie „kommt cs, fragen Sie, daß unsre Kinder trotz der vielen „Besuche, welche sie der Cähnle abstatten, trotz der vielen „Geldkosien, welche mit diesem Disitcuzimmer verbunden „sind, dennoch linftrn Wünschen nicht entsprechen? Wie „kommt cs, haß wir nur wenig Früchte von dem Bau» „me der Erziehung und des Unterrichts crndten» deren „Pflege wir mit Golde aufwiegen müssen? Wie kommt es, „daß wir uns in seinen Scharten nicht lagern, nicht Schutz „und Schirm daselbst finden? Ja, wie kommt es, daß ,,dieser Daum'sossehrwttSfntftrntvon dem Baume der „Erkentuiß Gottes steht? daß man ihre Wurzeln >,und Zweige so wenig verkettet — ihre Früchte nicht gegenseitig gepfropft und okulirt findet? Ohne Bild : wir